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Montag, 16.04.2018, 1:48 | Von

Einblicke und Zukunftspläne

Martinsclub in Vegesack – wir sind angekommen!
Von den Räumen des ehemaligen Sportgeschäfts unter der Adresse Zur Vegesacker Fähre 12 ist nicht mehr viel wiederzuerkennen. Das verdeutlichte der Einblick zur Eröffnungsfeier des Quartierszentrum Vegesack, den unsere beiden Stadtteilkoordinatoren für Bremen Nord boten. Stefan Kubena und Caroline Kluckow führten durch das Gebäude. Zwei leicht zugängliche Räume können für Veranstaltungen und Seminare genutzt werden. 50 Quadratmeter bieten außerdem genug Platz, um hinter dem Empfangsbereich ein Büro mit mehreren Arbeitsplätzen zu schaffen. Dort koordinieren Mitarbeiter direkt vor Ort die Leistungsangebote des Martinsclub in Bremen Nord.

Was wir dort anbieten
„Das wird hier ein Treffpunkt sein, eine Kommunikationsstelle, eine Anlaufstelle für die Kunden, für die Beschäftigten, aber auch eine Vernetzungsstelle im Stadtteil“, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann, die als Ehrengast zur Eröffnungsfeier kam. Sie sei davon überzeugt, dass die Zukunft der sozialen Arbeit im Sozialraum liege und dankte dem Martinsclub dafür, das Thema Inklusion zu stärken und den Weg direkt in die Quartiere zu gehen.

Über 150 Mitarbeiter beschäftigt der Martinsclub in Bremen Nord, um Menschen mit Beeinträchtigung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Geboten wird Unterstützung in unterschiedlichen Leistungsbereichen wie Assistenz in Schule und Jugendhilfe. Auch Kursangebote für Bildung und Freizeit bietet der Verein schon seit etlichen Jahren in Bremen Nord an. Daher lag die Gründung eines Quartierszentrums für den Verein nahe.

Schöne Eröffnungsfeier, große Pläne
Begleitet von dem Chor Pop Voices und dem Zauberkünstler Tim Jantzen fanden sich ca.200 Akteure aus Bremen Nord, Nachbarn und Neugierige zur Feier ein. Dabei kamen auch Zukunftspläne zur Sprache. „Machen Sie sich auf Einiges gefasst“, versprach die Stadtteilkoordinatorin Kluckow. Denn zusätzlich zu den bestehenden Leistungen sollen auch Wohnangebote und kulturelle Veranstaltungen entwickelt werden. „Das ist etwas, das wir aus dem Stadtteil heraus entwickeln wollen“, sagte der Vorstand vom Martinsclub, Thomas Bretschneider. Seine Begründung: „Wir glauben, dass für eine inklusive Gesellschaft nicht nur die funktionalen Angebote, sondern auch das Miteinander und die Kultur im weitesten Sinne wichtig sind.“