Einladung zum Autismus-Elternkreis

Einladung zum Autismus-Elternkreis am 30. August

Liebe Eltern,

wir laden euch/Sie ein zum nächsten Autismus Elternkreis am 30.08.2022 von 19.00 – 21.00 Uhr, der auch dieses Mal wieder in Präsenz und parallel dazu auch via Zoom stattfinden wird.
Für den Fall, dass die Teilnahme via Zoom erfolgt, antworten Sie bitte auf die Mail mit: „ich melde mich für den Autismus Elternkreis an und willige den Zoom-Bedingungen ein“. Die Anmeldung mit dem oben genannten Vermerk sollte bis spätestens Dienstag, 30.08.2022; 15.00 Uhr über die Mail-Adresse eingegangen sein. Um die Zoom-Bedingungen nachzulesen klicken Sie bitte hier.

Für den Fall, dass die Teilnahme in Präsenz erfolgt, bitte ebenfalls an schreiben und verbindlich anmelden, da die Plätze begrenzt sind. Wir senden dann eine Bestätigungsmail.

Für die Erklärungen zum Ablauf einer Zoom-Konferenz und für die Anmeldung bitte die untenstehenden Hinweise lesen und beachten. Wenn Sie an dem Autismus Elternkreis teilnehmen möchten, dann müssen Sie zunächst den Datenschutz bzw. Zoom-Bedingungen zustimmen und sich verbindlich für das Treffen anmelden.

Wir freuen uns schon darauf, euch/Sie auch in Präsenz am Dienstag wiederzusehen und vielleicht auf ein paar neue Gesichter.
Beim letzten Treffen sprachen wir über ein Thema, das auch in nicht-autistischen Kreisen immer wieder sehr kontrovers besprochen wird, nämlich: Wie lange soll/darf das Kind im elterlichen Bett oder Schlafzimmer schlafen? Hier wurde unter anderem klar, dass es dafür keine feststehenden Regeln gibt. Denn jedes Kind hat andere individuelle Gründe, warum es nicht allein schlafen kann. Und hier liegt die Betonung auf „kann“ und nicht „mag“. Wenn es um das „Mögen“ ginge, würden Ermutigungen und Erleichtern des Zugangs zur intrinsischen Motivation ausreichen, um das Kind im eigenen Bett/Zimmer schlafen zu lassen. Jedoch mit einer besonderen Wahrnehmungsverarbeitung und den damit einhergehenden Ängsten und anderen Emotionen gestaltet sich dieses Prozedere schon anders. Letztlich gibt es zu diesem Thema, wie auch zu den meisten anderen, keine allgemeingültige Vorgehensweise, die nachgelesen und umgesetzt werden kann. Es geht dabei immer wieder um Wahrnehmen, Verstehen wollen und Gelassenheit üben.

Passend zum ausgehenden und nun wieder neu beginnenden Schuljahr sind auch wiederkehrende Fragen zum Nachteilsausgleich und zur Schulbegleitung aufgekommen. Bei Lehrer*innen wie auch bei Eltern gibt es nach wie vor Unsicherheiten darüber, wie ein Nachteilsausgleich beantragt und schließlich auch umgesetzt wird. Und wie hilfreich können dabei Schulbegleitungen sein? Es gab auch Schilderungen, in denen werden Schulbegleitungen als Stigma empfunden. Was brauchen die Menschen, die in Schule unterrichtet werden und selbst unterrichten, um diese Unterstützungen als alltäglich und zum Schulleben dazu gehörend zu betrachten?

Die oben genannten Themen können an diesem Abend weitergeführt und auch andere Anliegen angesprochen werden. Wir sind, wie immer, aufgeschlossen für weitere akute, dringende, interessante und auch für wiederkehrende Fragen.

Herzliche Grüße
Mirjam Rosentreter & Marco Tiede