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Ein ereignisreiches Jahr 2017

2017 war sehr ereignisreich. Die Höhepunkte beschreiben wir in diesem Bericht. Es gibt neue Standorte, Hilfsangebote und Leistungen. Aber im Mittelpunkt stand die Entwicklung des Martinsclub. Seit langer Zeit arbeiten wir schon am sogenannten m|2020-Prozess. Einem Entwicklungsplan, der uns fit für die Zukunft macht. Er ist nötig, da sich unsere Arbeit und damit auch der Martinsclub, immer mehr verändern. Seit April 2017 setzen wir die Vorgaben von m|2020 um. Das ist ein großer Meilenstein in unserer Geschichte. Natürlich läuft noch nicht alles rund. Aber es bleiben noch drei Jahre, um den Feinschliff zu besorgen. Das Lob gebührt den vielen, guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Neben ihrer anspruchsvollen Arbeit haben sie den Mut, neue Ideen in die Tat umzusetzen.
Herzlichen Dank dafür!

Ein neues Quartier in Bremen-Nord

Wir haben in Vegesack ein neues Quartier eröffnet. Das ist ein weiterer Meilenstein in unserem Prozess „m|2020“. Das heißt:
• Wir gehen immer mehr in die Stadtteile.
• Wir möchten dort näher bei den Kunden sein.
• Wir möchten für unsere Mitarbeiter und die Menschen vor Ort ansprechbar sein.
Dies ist in Bremen-Nord besonders sinnvoll. Denn dort sind mehr als 200 Menschen für uns tätig. Sie haben ab jetzt einen Anlaufpunkt in ihrer Nähe.
Ihre Ansprechpersonen heißen Caroline Kluckow und Stefan Kubena. Die beiden organisieren hauptsächlich die Hilfen für Jugendliche in Schulen. Denn in Bremen-Nord ist der Martinsclub an 26 Schulen aktiv. Außerdem arbeiten sie mit Behörden, Organisationen und Vereinen zusammen. Und bauen unsere Angebote aus.

Inklusives Wohnen im Martinsclub – Die WG

Mit der inklusiven Wohngemeinschaft, „Die WG“, hat unser Wohnbereich ein attraktives Angebot hinzugewonnen. Im Juni zogen 8 junge Menschen in die Wohnung im vorderen Schwachhausen ein. Mitbewohner mit und ohne Beeinträchtigung leben dort zusammen. Das Zusammenleben funktioniert fast so wie in jeder anderen WG.
Die Mitbewohner ohne Beeinträchtigung achten auf ihre Mitbewohner und helfen, wenn es nötig ist. Zusätzlich unterstützt eine pädagogisch geschulte Fachkraft des Martinsclub alle Bewohner.

Alle Inklusive Festival 2017

Im September haben wir das „Alle Inklusive Festival“ veranstaltet. Das Festival für Familien, Kinder und Jugendliche fand auf dem Gelände des „Universum Bremen“ statt. Zum 1. Mal unter freiem Himmel. Obwohl es regnete, kamen rund 600 Besucher. Es gab Live-Musik und viele Mitmach-Angebote. Zudem war der Zutritt zur Ausstellung „Lieblingsräume – so vielfältig wie wir“ frei. Eine Tombola brachte Gelder für unsere Freizeitangebote ein. Förderer des Festivals waren: Der Sozialverband Deutschland, die Bürgerstiftung Bremen, die Stiftung „Aktion Hilfe für Kinder“ sowie die Reichsbundstiftung. Das Team vom „Universum Bremen“ hat tatkräftig geholfen.

Umsetzung m|2020 – Die neue Struktur

Am 1. April wurde die neue Struktur des Martinsclub eingeführt. Sichtbar wird sie im neuen Organigramm. Darin ist schnell zu erkennen, welche Abteilungen es gibt. Außerdem klärt das Organigramm, wer für was zuständig ist. Zu finden sind dort unsere Leistungsbereiche. Neu dazu kommen die Stadtteile, an denen wir vertreten sind. In den aufgelisteten Quartieren arbeiten Regionalleiter als direkte Ansprechpartner. Verändert wurde auch die Führungsebene. „Fachleiter“ leiten unsere Leistungsbereiche, wie „Wohnen“ oder „Assistenz ins Schulen“. Die ehemaligen Fachbereichsleiter bilden die neue Geschäftsleitung. Der Vorstand und Aufsichtsrat bestimmen weiterhin unsere allgemeine Ausrichtung.

Verständliche Sprache im Martinsclub

Ein wichtiges Thema im Jahr 2017 war die verständliche Sprache. Texte können so geschrieben werden, dass möglichst viele Menschen sie lesen und verstehen können. Daran glauben wir schon lange. Darum haben wir mit der Universität in Kiel dazu geforscht. Das Ergebnis ist eine einzigartige Studie zur verständlichen Sprache. Daraus haben wir Regeln für unsere Kommunikation erstellt. Wir setzen die Regeln mit unserem Projekt „Verso“ um. Unser Ziel ist, dass alle Texte im Martinsclub verständlich sind und unsere Mitarbeiter wissen, wie das geht. Zudem soll Verso auch außerhalb des Martinsclub angeboten werden.

Neue Medienkompetenz im Martinsclub

Computer, Tablets und Smartphones haben viele Barrieren. Diese abzuschaffen und den Kontakt zu anderen zu stärken: Das ist das Ziel unseres 2-jährigen Projekts “Begegnungen im Stadtteil”. In Gröpelingen, Vegesack und Kattenturm haben wir inklusive Gruppen mit Ehrenamtlichen gegründet. Sie filmen Geschichten aus dem Stadtteil mit dem Tablet. Außerdem finden Nachbarschaftstreffs statt: Zum alltäglichen Gebrauch von Smartphones und Tablets. Das Projekt wird von Aktion Mensch gefördert. Eine Spende kam von der Sparkasse Bremen. Ein wichtiger Kooperationspartner ist die Bremische Landesmedienanstalt.
2017 haben wir außerdem einen „Geocaching“-Kurs für 2018 geplant. Die Teilnehmer sollen lernen, mit dem Handy besser von A nach B zu kommen. Die Bremische Landesmedienanstalt zeichnete das Vorhaben mit dem Medienpreis „Das Ruder“ aus.

Das Jahr in Zahlen

4202  Kundinnen und Kunden haben von uns verschiedene Leistungen erhalten.
897  Menschen haben für uns gearbeitet.
348  Mitglieder unterstützten uns mit ihrem Beitrag.
343  Honorarkräfte führten Kurse, Fortbildungen und Freizeitangebote durch.
135  Bremer Schulen erhielten Assistenzleistungen vom Martinsclub.
100  Ehrenamtliche schenkten uns ihre Freizeit.
99  Geldspenden kamen unseren Kundinnen und Kunden zu Gute.
24  Projekte wurden durch Aktion Mensch gefördert.
6  Martinsclub-Standorte waren