Der Martinsclub ist in die neue Geschäftsstelle gezogen. Das neue Gebäude wurde mit einer Feier eingeweiht.
Das neue Haus aus rotem Backstein fügt sich nahtlos in die Fassaden ein. Unaufdringlich, aber doch auffällig genug, um sofort ins Auge zu stechen. Die neue Martinsclub-Geschäftsstelle prägt die Häuserzeile zwischen Meyerstraße und Lehnstedter Straße. Als neues Eingangsportal zum Buntentor ist sie ein Hingucker in der Bremer Neustadt.
Fast 8 Jahre sind seit den ersten Planungen vergangen. Nun hat der Martinsclub seine neue Zentrale offiziell eingeweiht. „Auf diesen Tag haben wir wirklich lange hingearbeitet. Bauen ist immer ein Erlebnis mit Aufs und Abs. Nun sind wir am Ziel und können das neue Gebäude nutzen. Darüber freuen wir uns sehr“, erklärt das Martinsclub-Vorstandsduo, Jessica Volk und Sebastian Jung.
Alles neu auf der anderen Straßenseite
Über 50 Martinsclub-Mitarbeitende sind zwischen Ende Februar und Anfang März aus der alten Geschäftsstelle ausgezogen. Es ging einmal quer über die Straße, um die neuen Arbeitsplätze im Neubau zu beziehen. „Der Weg zur Arbeit bleibt gleich. Aber sonst ist einiges anders. Unser neues Zuhause ist technisch und energetisch auf dem neusten Stand. Damit ist es fit für die Zukunft. Helle, freundliche Büros fördern eine gesunde Arbeitsatmosphäre. Außerdem ist alles barrierefrei und rollstuhlgerecht erreichbar“, wie Volk und Jung betonen. Eine neue Geschäftsstelle wurde nötig, da der Martinsclub als Arbeitgeber stetig wächst. Der Vorstand erklärt: „Wir bauen unsere Leistungen und Angebote kontinuierlich aus. Und wir passen sie den Bedürfnissen, Wünschen und Interessen derer, die sie nutzen, an. Dafür sind wir mit den neuen Räumlichkeiten sehr gut aufgestellt. 3 zuvor angemietete Büro-Standorte konnten wir nun aufgeben – Kostenersparnis inklusive.“
Einweihungsfeier in den neuen Räumen
Der Einzug und das Ankommen im neuen Haus wurden gefeiert. Am 18. März waren Mitarbeitende, Wegbegleiter, Nutzende, Mitglieder, die Nachbarschaft und weitere Interessierte eingeladen. Bei Musik und einem Imbiss ergab sich so die Gelegenheit, die neue Geschäftsstelle zu erkunden. Auf mehreren Etagen stieg dabei eine gesellige Willkommensparty. „Natürlich ist es anfangs noch etwas kahl an den Wänden. Unsere Mitarbeitenden werden das Haus aber schnell mit Leben füllen“, ist sich der Vorstand sicher.
Einzug nach 3-jähriger Bauphase
Einzug und Eröffnung war eine mehrjährige Planungs- und Bauphase vorausgegangen. Die Überlegungen, die Büroarbeitsplätze zu erweitern und zu vergrößern, reichen bis ins Jahr 2018 zurück. 2023 fand dann die Grundsteinlegung statt. Nach und nach wuchs das Haus bis zur Eröffnung. „Gerade in den letzten Monaten war es noch einmal sehr spannend. Es gab viel zu tun und es mussten viele Dinge geklärt werden. Nun, zum Frühlingsbeginn, sind wir umgezogen. Das ist doch passend für einen neuen Anfang“, so der Martinsclub-Vorstand.
Neues Quartierszentrum für die Inklusion in der Bremer Neustadt
Auch die alte Geschäftsstelle, schräg gegenüber gelegen, bleibt in Martinsclub-Hand. Dort entsteht in den nächsten Monaten ein Quartierszentrum für die Neustadt. Alle Stadtteil-Aktivitäten, die der Martinsclub für die Bremer Neustadt umsetzt, laufen dort zusammen. „Dies gibt uns die Möglichkeit, die Angebote für die Menschen in der Neustadt zu verbessern, auszubauen und an die hier vorhandenen Bedarfe anzupassen. Unser Ziel ist es, in ganz Bremen die Inklusion voranzutreiben. Und sie im gesellschaftlichen Leben zu verankern“, unterstreichen Volk und Jung. Mit dem Quartierszentrum in der Neustadt geht der Martinsclub dabei einen weiteren wichtigen Schritt.

