Kampagne zum internationalen Frauentag: Der Martinsclub macht weibliche Interessen und Themen sowie die Vielfalt der Frauen sichtbar
Am 8. März findet der Weltfrauentag statt. Ein internationaler Protesttag, der auf die Rolle der Frauen in der Gesellschaft sowie die Ungleichheit zwischen Geschlechtern aufmerksam macht. Der Martinsclub positioniert sich erstmals zu diesem Protesttag mit einer eigenen Kampagne. Sie trägt den Titel „Starke Frauen. Starker Martinsclub.“
„73 Prozent der 1.500 Beschäftigten im Martinsclub sind weiblich. Frauen sind unser Rückgrat. Ohne sie wären wir gar nicht handlungsfähig“, erklärt das Vorstands-Duo, Jessica Volk und Sebastian Jung. Sie betonen: „Unsere gesamte Branche wird von Frauen getragen. Daher ist es für den Martinsclub wichtig, ein Zeichen zu setzen.“ Neben den Arbeitnehmerinnen liegt Volk und Jung eine weitere Gruppe besonders am Herzen: „Wir wollen Frauen mit Behinderung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit holen. Sie werden im gesellschaftlichen Diskurs in der Regel komplett vergessen.“ Dabei haben diese in vielen Lebensbereichen mit doppelter Diskriminierung zu kämpfen. Die gesundheitliche Versorgung, der Arbeitsmarkt oder der Gewaltschutz. Diese Beispiele zeigen, dass Frauen mit Behinderung aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Behinderung Nachteile erfahren. Der Martinsclub-Vorstand macht deutlich: „Als Arbeitgeber und Dienstleister gilt für uns: Interessen von Frauen sind auch Martinsclub-Interessen!“
Berufliches und Gesellschaftliches aus weiblicher Perspektive
Ab dem 2. März 2026 sind die sozialen Medien des Martinsclub eine Woche lang für weibliche und feministische Themen reserviert. „Wir haben dafür ein spezielles Videoformat entwickelt, um unseren Anliegen Gehör zu verschaffen.“ Dies erklärt Sepideh Heydarpur für die Arbeitsgruppe Frauen in Führung. In diesem Zusammenschluss setzen sich Frauen, die im Martinsclub Führungspositionen bekleiden, für weibliche Interessen bei ihrem Arbeitgeber ein. „Mitarbeiterinnen aus allen Hierarchieebenen des Martinsclub sowie Frauen mit Behinderung kommen in dieser inklusiven Serie zu Wort“, so Heydarpur weiter. Thematisch geht es um soziale, berufliche und gesellschaftliche Fragen, die aus weiblicher Perspektive beantwortet werden. Am internationalen Frauentag findet zudem ein Spaziergang für alle Frauen aus dem Martinsclub statt.
Auseinandersetzung mit Ungleichheiten und Gefahren
„Frauen sind von bestimmten Ungleichheiten und Gefahren betroffen. Trotz gleicher Arbeit verdienen sie häufig weniger als Männer. Daher sind sie auch deutlich öfter von Altersarmut betroffen. Aber sie tragen meist eine viel größere Verantwortung für Kinder und Familie. Außerdem sind Frauen innerhalb und außerhalb von Beziehungen viel zu oft Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Mit der Kampagne wollen wir ein Zeichen setzen. Gegen Ungerechtigkeit, Ungleichbehandlung, Stigmatisierung und Sexualisierung“, erklärt Heydarpur. Aus diesen Gründen sucht der Martinsclub die öffentliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Missständen aus weiblich-feministischer Perspektive.
Die Kampagne Starke Frauen. Starker Martinsclub. läuft ab dem 2. März 2026 auf den Social Media-Kanälen des Martinsclub Bremen e. V.
Instagram: martinsclubbremen_e.v
Facebook: Martinsclub Bremen e. V.


