Login

Assistenz in Schulen 1

Erziehungsbeistand

Bei dem Erziehungsbeistand handelt es sich um eine Einzelfallhilfe, die einem Kind, einem Jugendlichen bzw. einem jungen Volljährigen vom 12. bis 21. Lebensjahr zur Bewältigung von Entwicklungsproblemen zur Verfügung gestellt werden kann. Hierbei wird nach Möglichkeit das soziale und familiäre Umfeld mit einbezogen. Des Weiteren reagieren die Mitarbeiter des Martinsclub Bremen e.V. auf den jeweiligen Jugendlichen bzw. jungen Volljährigen mit seinen persönlichen, spezifischen Problemen nach den jeweiligen Erfordernissen.

Anlässe des Erziehungsbeistandes können sein:

  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Bewältigung von Alltagsanforderungen und krisenhaften Alltagssituationen
  • Entwicklung, Förderung und Aufbau von emotionalen, sozialen und kommunikativen
  • Kompetenzen
  • Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien
  • Aufbau von Kontakten im sozialen Umfeld, Ressourcenförderung und Stabilisierung in der Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • Auseinandersetzung mit den Bereichen Suchtgefährdung, Gewalt und Kriminalität
  • Bei Bedarf Unterstützung bei der Ablösung vom Elternhaus/Verselbständigung

Aufgaben des Erziehungsbeistandes:

  • Regelmäßige Kontakte
  • Begleitung bei Behördengängen oder Arztbesuchen
  • Hilfe bei Erziehungsfragen
  • Angebote zur Freizeitgestaltung
  • Hilfestellung beim Umgang mit Finanzen
  • Strukturierung eines geregelten Tagesablaufes

 

Die vereinbarten Ziele werden mit dem Beginn der Hilfe mit dem Amt für Soziale Dienste (AfSD), dem Jugendlichen, den Eltern und dem Mitarbeiter des Martinsclub Bremen e.V. in einem sogenannten Hilfeplangespräch vereinbart. Die Beantragung erfolgt durch die Erziehungsberechtigten, in dem sie formlos beim AfSD einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung stellen.
Der betroffene Jugendliche kann sich aber auch von sich aus beim AfSD melden. Die Kosten für die Durchführung eines Erziehungsbeistandes werden vom Amt für Soziale Dienste übernommen. Erreichbarkeit: Sozialzentrum Junge Menschen, Vermittlungsstelle der Stadt Bremen, Tel. 361-0.