Anmelden

    m|colleg - Fortbildung im Martinsclub
    Räume mieten im m|Centrum

    Stiftung

    Pflegedienst m|c

    Marie Weser

    Rotheo

m|c News

Donnerstag, 09.02.2017, 2:31 | Von

Das Wohnzimmer

Vater, Mutter, Kind – das traditionelle Familienbild hat sich gewandelt. Doch die Bedürfnisse nach Rückhalt, Schutz und Zusammengehörigkeit sind gestern wie heute dieselben. Innerhalb der Familie können Menschen Schwäche zeigen, Fehler machen, albern oder einfach so sein, wie man sich gerade fühlt.

Dabei ist es nicht entscheidend, ob die Eltern verheiratet sind oder nicht, ob es ein oder zwei Elternteile gibt, oder ob sich zwei Mütter oder zwei Väter um die Erziehung der Kinder kümmern. Zusammenleben ist vielfältig, aber nicht jede Familie wird gesetzlich gleich behandelt. Dabei hat jeder das Recht, eine Familie zu gründen und seine Sexualität zu leben.

Er, sie, es – wird es für uns in Zukunft selbstverständlicher sein, neben männlich und weiblich von weiteren Geschlechtsidentitäten zu sprechen?  Offensichtlich sind zwei Schubladen zu wenig. Schätzungsweise leben in Deutschland 80.000 Menschen ohne eindeutiges biologisches Geschlecht Was würde die Anerkennung eines dritten Geschlechts alles verändern?